Das Strategische KonfliktManagement
StraKoM
Konflikte lösen, Aggressionen abbauen, Gewalt verhindern


Das StraKoM ist ein universell einsetzbares Konzept zum konstruktiven und kreativen Umgang mit Konflikten, Aggressionen und Gewalt in allen Lebensbereichen.
Es ermöglicht die Analyse und Verlaufsdarstellungen von Konflikten und Krisen mit Hilfe unterschiedlicher Modelle. Dadurch wird die Reduktion komplexer Vorgänge auf ein übersichtliches Maß ermöglicht.
Die Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus erleichtert die flexible und situationsgerechte Darstellungen von Konfliktzusammenhängen.
Aus den Analysen werden gezielte Handlungsstrategien abgeleitet, die flexibel den Erfordernissen der Situation und den Möglichkeiten der Betroffenen angepasst werden können.

Darstellungsformen

Dipl.Psych. Daniela Liffers und Dr.Andreas Dutschmann als Seminarleiter der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) in der Humboldt Universität Berlin März 2004

Einsatzgebiete

Alle Bereiche, bei denen es zu zwischenmenschlichen Konflikten kommen kann.

Bisherige Einsatzbereiche:
- Erziehungsberatung
- Eheberatung
- Psychotherapie
- Supervision
- Personalwesen
- Aus-und Fortbildung in folgenden Bereichen:
  • Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Schulen
  • Krankenhäuser
  • JVAs
  • Security - Bereich

Modelle des StraKoM

Zur Zeit werden sechs Modelle angeboten:

Reaktionsmuster:
Hier geht es um die Art und Weise, wie Informationen verarbeitet werden - eher rational oder emotional und/oder nach eingeschliffenen Programmen.

Die Höhe der Erregung:
Das Verhalten hängt weitgehend vom Ausmaß der beteiligten Erregung ab.

Die Bedürfnisse des Menschen:
Hier geht es um die Motive und Beweggründe der am Konflikt Beteiligten.

Rollen und Systembedingungen:
Thema sind hier die Beziehungen der am Konflikt Beteiligten und der soziale Rahmen, in dem sich die Ereignisse abspielen.

Die Kompetenz der Beteiligten:
Hier wird die Frage gestellt, in wieweit die Beteiligten überhaupt in der Lage sind, Konflikte zu verhindern und/oder angemessen an deren Lösung mitzuarbeiten.

Sonderbedingungen:
Gemeint sind hier alle Bedingunge, unter denen spezifische Maßnahmen erforderlich sind, z.B. beim Umgang mit psychisch gestörten Menschen, in Krisensituationen etc.


Strategien des StraKoM

Je nach Einsatzgebiet werden etwa 40 Strategien angeboten, die sich gezielt auf bestimmte Problematiken beziehen. Die Anwender werden eingeladen, sich zunächst für zwei oder drei Strategien zu entscheiden, die dann in der Praxis erprobt und eingeübt werden können. Bei Bedarf können dann weitere Strategien eingesetzt werden.

Der Versuch, immer und sofort alle möglichen Aspekte und Techniken berücksichtigen zu wollen, führt in der Regel zu einer Überforderung.

Ziele und Methoden der einzelnen Strategien haben untereinander einen gewissen Überschneidungsgrad. Bei der besonderen Berücksichtigung bestimmter Aspekte ist es somit durchaus möglich, dass auch andere wichtigen Bedingungen mit erfasst werden. Die Strategien können darüber hinaus auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten werden.


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